Warum das Handy zuerst kommt
Wer einen Betrieb sucht, tut das oft nebenbei: an der Bushaltestelle, in der Pause, auf dem Sofa. Dann entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob jemand anruft oder zurück zur Suche wischt. Auch Google bewertet Websites vor allem nach ihrer mobilen Fassung.
Eine Seite, die am Computer gut aussieht, kann auf dem Handy trotzdem scheitern: winzige Schrift, Knöpfe, die man nicht trifft, oder ein Menü, das den halben Bildschirm verdeckt.
Der Selbsttest in fünf Minuten
Nehmen Sie Ihr eigenes Handy und öffnen Sie Ihre Website, am besten über das mobile Netz statt WLAN.
- Lädt sie schnell? Sehen Sie nach wenigen Sekunden Inhalt oder nur eine weiße Fläche?
- Verstehen Sie sofort, was der Betrieb macht? Ohne zu scrollen und ohne zu zoomen.
- Können Sie mit einem Tipp anrufen? Die Telefonnummer sollte ein Link sein, keine reine Schrift.
- Lässt sich der Text bequem lesen? Ohne die Seite heranzuzoomen.
- Treffen Sie alle Knöpfe mit dem Daumen? Auch Links im Menü und im Fußbereich.
- Stört etwas? Pop-ups, Banner oder Chatfenster, die Inhalte verdecken.
Bei jedem Nein lohnt es sich, nachzubessern.
Was eine gute mobile Website ausmacht
- Das Wichtigste oben. Was Sie anbieten, für wen und wo, dazu ein klarer Knopf: anrufen, Termin buchen oder Anfrage senden.
- Große, eindeutige Knöpfe. Gut mit dem Daumen zu treffen, mit genug Abstand zueinander.
- Kurze Absätze und klare Überschriften. Auf dem kleinen Bildschirm wirkt ein langer Absatz wie eine Wand. Wie gute Texte entstehen, lesen Sie in Website-Texte schreiben.
- Bilder in passender Größe. Ein Foto für den großen Bildschirm muss nicht in voller Größe aufs Handy geladen werden.
- Kontakt immer erreichbar. Ein Knopf, der beim Scrollen sichtbar bleibt, oder die Telefonnummer im Kopf der Seite.
- Formulare mit wenigen Feldern. Jedes Feld mehr kostet Anfragen. Fragen Sie nur, was Sie für die erste Antwort wirklich brauchen.
Ladezeit: der unterschätzte Punkt
Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor sie überhaupt etwas sehen. Typische Bremsen sind zu große Bilder, viele Erweiterungen und eingebundene Dienste wie Karten oder Videos, die sofort beim Öffnen laden. Ob Ihre Seite schnell genug ist, zeigt Ihnen PageSpeed Insights von Google kostenlos, mit Hinweisen, was bremst.
Ein einfacher Trick: Karten und Videos erst laden, wenn jemand darauf tippt. Das spart Zeit und ist gut für den Datenschutz.
Wann sich ein Neubau lohnt
Kleine Schwächen lassen sich oft beheben. Ist die Seite aber nicht von Grund auf für das Handy gebaut, wird jede Verbesserung zum Flickwerk. Dann ist ein Neubau meist der schnellere und günstigere Weg.
So bauen wir Websites
Wir gestalten zuerst für das Handy und erst dann für den großen Bildschirm. Jede Seite prüfen wir auf echten Bildschirmgrößen, vom kleinen Smartphone bis zum großen Monitor. Websites gibt es bei uns ab 1.290 €, als One-Pager mit Logo im Paket „Start“; mehrseitige Websites ab 1.490 €. Mehr unter Webdesign und Pakete.
Wächst Ihr Betrieb, wächst die Website mit: Sie lässt sich später um eine Terminbuchung oder ein Kundenportal erweitern, ebenfalls zuerst fürs Handy gebaut.