Die kurze Antwort
Eine eigene App lohnt sich, sobald Ihr Betrieb jeden Tag mehrere Termine, mehrere Leute und mehrere Kunden unter einen Hut bringen muss. Dann kostet das Hin und Her zwischen Chat, Tabelle und Telefon mehr Zeit, als man denkt. Eine App ersetzt dieses Hin und Her durch einen Ort, an dem alle sehen, was zu tun ist.
Für einen Betrieb mit zwei Terminen pro Woche ist sie dagegen zu viel. Da reichen ein Kalender und ein gutes Kontaktformular.
Fünf Zeichen, dass es Zeit wird
- Das Team fragt jeden Morgen nach. Wer fährt wohin, wer hat den Schlüssel, was ist zu tun? Die Antworten stehen verstreut in Nachrichten.
- Nachweise fehlen. Ein Kunde fragt, wann zuletzt gereinigt oder gewartet wurde, und Sie suchen nach Fotos auf drei Handys.
- Stunden werden abends nachgetragen. Aus dem Gedächtnis, auf Zetteln oder gar nicht.
- Rechnungen entstehen doppelt. Erst steht der Einsatz im Kalender, dann wird er für die Rechnung abgetippt.
- Kunden rufen an, um den Stand zu erfahren. Jeder dieser Anrufe unterbricht jemanden bei der Arbeit.
Treffen zwei oder mehr Punkte zu, rechnet sich eine App meist schneller als gedacht.
Was eine gute Betriebs-App können sollte
Eine App für den Betrieb besteht meist aus drei Teilen, die miteinander verbunden sind:
- Ein Büro oder Dashboard für Chef und Büro: Einsätze planen, Kunden und Objekte verwalten, sehen, was erledigt ist und was abgerechnet werden kann. Welche Zahlen dort stehen sollten, zeigt Dashboard für kleine Betriebe.
- Eine Team-App fürs Handy: der Tag auf einen Blick, Adresse mit Navigation, Checkliste, Fotos, Arbeitszeit pro Einsatz. Warum sie besser funktioniert als eine Chatgruppe, steht in Team-App statt WhatsApp-Gruppe.
- Ein Kundenportal, wenn Ihre Kunden regelmäßig Termine haben: nächster Termin, Leistungsnachweise, Dateien und Nachrichten an Ihr Büro. Mehr dazu in Kundenportal für Betriebe.
Nicht jeder Betrieb braucht alle drei. Wichtig ist, dass alles auf denselben Daten läuft. Hakt jemand im Team eine Checkliste ab, sieht das Büro es sofort, und aus dem erledigten Einsatz wird mit einem Klick die Rechnung.
Wie das zusammenspielt, können Sie in unserer Live-Demo selbst ausprobieren: eine erfundene Haustechnik-Firma mit Büro, Team-App und Kundenportal.
Fertige Software oder eigene App?
Fertige Programme für Einsatzplanung gibt es viele. Sie sind schnell eingerichtet und für viele Betriebe eine gute Wahl. Eine eigene App lohnt sich, wenn
- Ihre Abläufe nicht ins Raster der Standardlösung passen,
- Sie Ihren Kunden ein Portal mit Ihrem Namen statt dem eines Softwareherstellers zeigen möchten,
- Sie Programme verbinden wollen, die Sie schon nutzen, etwa Ihr Rechnungsprogramm oder Ihre Website,
- und Sie nicht für jede Funktion, die Sie nicht brauchen, mitbezahlen möchten.
Braucht man dafür einen App Store?
Nein. Moderne Apps laufen im Browser und lassen sich auf dem Handy wie eine App auf den Startbildschirm legen, auf dem iPhone genauso wie auf Android. Push-Nachrichten funktionieren auch so. Das spart die Prüfung durch Apple und Google und macht Updates einfacher: Eine Änderung ist sofort bei allen.
Was kostet eine eigene App?
Das hängt davon ab, welche Funktionen Sie brauchen und welche Programme angebunden werden sollen. Bei uns zahlen Sie die Einrichtung einmalig. Betrieb, Updates und Datensicherung übernehmen wir auf Wunsch zu einem monatlichen Preis. Beides steht in Ihrem Angebot.
Unsere Apps bauen auf Funktionen auf, die bei anderen Betrieben bereits im Alltag laufen. Die Datenbank liegt auf Servern in Frankfurt, jede Person sieht nur, was zu ihrer Rolle gehört, und einmal pro Woche wird alles gesichert.
So finden Sie heraus, ob es passt
Schreiben Sie einen normalen Arbeitstag auf: Wer erfährt was, wann und über welchen Weg? Wo wird etwas doppelt eingetragen, wo geht etwas verloren? Mit dieser Liste wird jedes Gespräch über eine App konkret. Bringen Sie sie gern zum kostenlosen Erstgespräch mit, dann sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich eine eigene App für Sie lohnt oder ob eine einfachere Lösung reicht.