Google Ads oder Instagram-Werbung? Was zu welchem Betrieb passt.

Beide Kanäle können Kunden bringen, aber auf ganz unterschiedliche Weise. Wann Google Ads die bessere Wahl ist, wann Werbung auf Instagram und Facebook, und wie Sie mit kleinem Budget sinnvoll testen.

Die kurze Antwort

Google Ads erreichen Menschen, die bereits suchen. Werbung auf Instagram und Facebook, also über Meta, erreicht Menschen, die noch nicht wissen, dass sie Sie brauchen. Das ist der wichtigste Unterschied, und er entscheidet fast immer, welcher Kanal zuerst dran ist.

Sucht man Ihre Leistung aktiv, etwa einen Elektriker, eine Steuerberatung oder einen Schlüsseldienst, ist Google meist der direktere Weg. Lebt Ihr Angebot von Bildern und Gefühl, etwa ein Restaurant, ein Kosmetikstudio oder eine Ferienvilla, spielt Instagram seine Stärken aus.

Bei Google Ads erscheint Ihre Anzeige über den Suchergebnissen, wenn jemand nach passenden Begriffen sucht. Sie zahlen in der Regel pro Klick.

  • Stärke: Die Nachfrage ist schon da. Wer „Badsanierung Worms“ sucht, hat ein konkretes Anliegen.
  • Gut geeignet für: Handwerk, Notdienste, Beratung, Praxen und alle Leistungen, die Menschen gezielt suchen.
  • Grenze: Gibt es kaum Suchanfragen für Ihre Leistung, bringen auch Anzeigen wenig. Und bei stark umkämpften Begriffen werden Klicks teuer.

Bevor Sie für Klicks bezahlen, lohnt ein Blick auf die kostenlosen Wege: Ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und eine Website, die bei Google gut gefunden wird, bringen oft schon viele Anfragen. Mehr dazu unter lokales SEO.

Instagram und Facebook: dort, wo Aufmerksamkeit entsteht

Werbung über Meta erscheint im Feed, in Stories und Reels. Niemand sucht dort nach Ihnen, Sie unterbrechen das Scrollen. Dafür können Sie Menschen nach Ort, Alter und Interessen erreichen, bevor sie überhaupt an Ihre Branche denken.

  • Stärke: Neue Kunden entdecken Sie. Gute Bilder und kurze Videos wecken Lust auf Ihr Angebot.
  • Gut geeignet für: Gastronomie, Beauty, Mode, Ferienvermietung, Veranstaltungen, neue Produkte und alles, was man zeigen kann.
  • Grenze: Ohne starke Motive geht eine Anzeige im Feed unter. Und wer gerade scrollt, bucht seltener sofort, als jemand, der gezielt sucht.

Was im Feed funktioniert, sind meist kurze, ehrliche Videos.

Lokal ausrichten

Für die meisten Betriebe zählt nur ein bestimmter Umkreis. Beide Plattformen lassen sich auf Orte oder einen Radius eingrenzen. Wählen Sie das Gebiet so, wie Ihre Kunden tatsächlich kommen, nicht so groß wie möglich. Lieber ein klar umrissenes Gebiet gründlich erreichen als ein großes nur oberflächlich.

Ohne gute Landingpage verpufft das Budget

Eine Anzeige bringt Besucher. Ob daraus Anfragen werden, entscheidet die Seite, auf der sie landen. Schicken Sie Werbung nie einfach auf die Startseite, sondern auf eine Seite, die genau das Versprechen der Anzeige aufgreift:

  • eine Überschrift, die zur Anzeige passt,
  • das Angebot in wenigen klaren Sätzen,
  • ein deutlicher nächster Schritt, etwa Anrufen, Termin buchen oder Anfrage senden,
  • und eine Seite, die auf dem Handy schnell lädt.

Genau hier entscheidet sich, ob Werbung sich lohnt. Wir bauen solche Seiten mit, als Teil Ihrer Website oder als eigene Seite für eine Kampagne.

Anfragen messen, ohne sich etwas vorzumachen

Werbeplattformen zeigen viele Zahlen: Reichweite, Klicks, Interaktionen. Für Ihren Betrieb zählt am Ende nur eine Frage: Wie viele echte Anfragen und Aufträge sind entstanden?

  • Eigene Ziele festlegen. Zählen Sie Formularanfragen, Klicks auf die Telefonnummer und gebuchte Termine auf Ihrer Website.
  • Kampagnen kennzeichnen. Mit sogenannten UTM-Parametern im Link sehen Sie in Ihrer Statistik, aus welcher Anzeige ein Besucher kam.
  • Nachfragen. Fragen Sie neue Kunden, wie sie auf Sie aufmerksam geworden sind, und notieren Sie es.
  • Datenschutz beachten. Pixel und Tracking der Werbeplattformen arbeiten meist mit Cookies und brauchen dann eine Einwilligung Ihrer Besucher. Eine cookiefreie Statistik auf Ihrer Website kommt oft ohne Banner aus, zeigt aber weniger Details.

Seien Sie misstrauisch gegenüber Zahlen, die zu gut aussehen. Lieber wenige ehrliche Werte, die Sie verstehen, als ein Bericht voller Kennzahlen ohne Bezug zu Ihren Aufträgen. Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung.

Mit kleinem Budget sinnvoll testen

Sie müssen nicht mit großen Summen starten. Wichtig ist, dass ein Test eine Frage beantwortet:

  1. Ein Ziel. Zum Beispiel: Anfragen für eine bestimmte Leistung in Ihrer Stadt.
  2. Ein Kanal. Starten Sie dort, wo Ihre Kunden am ehesten sind, nicht überall gleichzeitig.
  3. Eine feste Laufzeit. Planen Sie einige Wochen ein, damit die Plattform lernen kann, und ändern Sie in dieser Zeit nicht ständig etwas.
  4. Ein Budget, das Sie verkraften. Legen Sie vorher fest, was der Test kosten darf, und werten Sie danach ehrlich aus.

Funktioniert es, bauen Sie aus. Funktioniert es nicht, wissen Sie warum, und haben nicht mehr ausgegeben als geplant.

Was wir übernehmen

Wir planen Ihre Kampagnen in Google Ads und Meta, gestalten Anzeigen, Bilder und kurze Videos, bauen die passende Landingpage und werten mit Ihnen aus, was Anfragen bringt. Alles von einem Ansprechpartner, der Ihre Marke kennt. Den Preis nennen wir Ihnen im Angebot nach dem Erstgespräch, das Werbebudget zahlen Sie direkt an die Plattform.

Wenn Sie noch unsicher sind, welcher Weg passt, beginnen wir mit einer Marketing-Strategie oder einem überarbeiteten Social-Media-Auftritt. Wie Werbung in Ihren gesamten Plan passt, lesen Sie im Marketingplan für kleine Betriebe. Oder buchen Sie direkt ein kostenloses Erstgespräch.

Lieber abgeben? Das übernehmen wir für Sie.

  • Strategie

    Zielgruppe, Kanäle und Botschaft, bevor Geld in Werbung fließt.

  • Social Media

    Profil, Vorlagen und Beiträge im Look Ihrer Marke.

  • Lokales SEO

    Gefunden werden bei Google und in Google Maps, in Ihrer Region.

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