Online-Shop erstellen lassen? Was dazugehört.

Eigene Produkte, Print-on-Demand oder Dropshipping – ein Shop ist schneller eingerichtet als gedacht. Was wir dabei übernehmen, was Sie als Händler selbst verantworten und wie Sie sauber starten.

Die kurze Antwort

Ein Online-Shop ist heute kein Großprojekt mehr. Zahlungsarten und Versand lassen sich sicher anbinden, und Produkte können Sie sogar verkaufen, ohne selbst ein Lager zu haben. Was einen Shop erfolgreich macht, ist etwas anderes: klare Produktseiten, eine Marke, der man vertraut, und ein Kaufablauf ohne Hürden.

Dazu kommt ein Teil, den Ihnen niemand abnehmen kann. Wer verkauft, ist Händler – mit allen Pflichten, die dazugehören. Beides gehört in die Planung, von Anfang an.

Drei Wege zum eigenen Shop

Eigene Produkte. Sie stellen her oder kaufen ein, lagern und verschicken selbst. Sie haben die volle Kontrolle über Qualität, Verpackung und Lieferzeit. Typisch für Manufakturen, Weingüter, Hofläden oder Betriebe, die ihr Ladengeschäft online verlängern.

Print-on-Demand. Sie gestalten Motive, ein Dienstleister wie Printful druckt sie erst bei Bestellung auf T-Shirts, Tassen oder Poster und verschickt sie. Kein Lager, kein Vorab-Einkauf. Printful bietet eine Schnittstelle für eigene Shops, wir binden den Dienst also direkt an. Ideal für Merchandise, Kollektionen mit Illustrationen oder Marken, die erst testen wollen, was ankommt.

Dropshipping. Sie verkaufen Ware eines Lieferanten, der direkt an Ihre Kunden liefert. Ein Beispiel ist BigBuy, ein Großhändler mit Lagern in Spanien und Frankreich und einer Schnittstelle für Katalog, Bestellungen und Sendungsverfolgung.

Bei Print-on-Demand und Dropshipping verbinden wir Ihren Shop direkt über die Schnittstelle (API) des Lieferanten, ganz ohne Shopify. So läuft es ab:

  1. Eine Bestellung geht ein und ist bezahlt.
  2. Der Shop gibt sie automatisch an den Lieferanten weiter.
  3. Der Lieferant verschickt direkt an Ihren Kunden.
  4. Die Sendungsnummer kommt zurück in den Shop und geht per E-Mail an den Kunden.

Produkte, Preise und Bestände gleichen wir regelmäßig mit dem Lieferanten ab. Sie verkaufen also nichts, was gerade nicht lieferbar ist.

Welches Shop-System passt?

Welches System Ihr Shop bekommt, hängt von Ihren Produkten und Ihrem Alltag ab. Zwei häufige Wege:

  • Shopify ist ein Mietsystem: Hosting, Sicherheit und Updates sind inklusive, Sie zahlen eine monatliche Gebühr und oft zusätzlich für Apps. Sinnvoll, wenn Sie vieles selbst über fertige Erweiterungen steuern möchten.
  • WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress. Passt, wenn Ihre Website schon auf WordPress läuft. Sie brauchen eigenes Hosting und regelmäßige Wartung.

Was zu Ihren Produkten, Ihrer bestehenden Website und Ihrem Alltag passt, klären wir im Erstgespräch.

Was wir übernehmen

  • Gestaltung des Shops im Look Ihrer Marke, gebaut für das Smartphone, wo die meisten Käufe beginnen.
  • Produktseiten, die verkaufen: klare Bilder, gute Texte, Größen, Varianten und alles, was Käufer vor der Bestellung wissen wollen.
  • Zahlungsarten wie Kreditkarte, PayPal oder Apple Pay und die Versandeinstellungen mit Ihren Tarifen und Ländern.
  • Anbindung von Print-on-Demand-Diensten oder Dropshipping-Lieferanten über deren Schnittstelle: Bestellungen gehen automatisch raus, Sendungsnummern kommen zurück, Produkte, Preise und Bestände bleiben abgeglichen.
  • Bilder und Inhalte auf Wunsch: Produktfotos, kurze Videos für Social Media und Verpackungsgestaltung über unser Print-Design.

Was Sie als Händler selbst verantworten

Hier wollen wir ehrlich sein: Diese Punkte können wir erklären und technisch vorbereiten, verantwortlich bleiben aber Sie.

  • Gewerbe. Wer regelmäßig verkauft, meldet in Deutschland ein Gewerbe an und klärt die steuerlichen Fragen mit seiner Steuerberatung.
  • Impressum, AGB und Widerrufsbelehrung. Ein Shop braucht vollständige Rechtstexte, passend zu Ihrem Angebot. Mehr dazu in Impressum und Datenschutz.
  • Produktsicherheit (GPSR). Seit Dezember 2024 gilt die EU-Produktsicherheitsverordnung. Auch beim Dropshipping müssen Sie sicherstellen, dass die Ware den Vorgaben entspricht, und bei Ihren Lieferanten Nachweise einholen, etwa zur CE-Kennzeichnung, wo sie vorgeschrieben ist, sowie Angaben zu Hersteller und Sicherheitshinweisen.
  • Verpackungsregister LUCID. Wer in Deutschland Ware in Verpackungen an Endkunden verschickt, muss sich vor dem ersten Verkauf bei LUCID registrieren und an einem System zur Rücknahme teilnehmen.
  • Lieferzeiten und Zoll. Sitzt ein Lieferant außerhalb der EU, dauert die Lieferung länger, und es können Zoll und Einfuhrumsatzsteuer anfallen. Ihre Kunden müssen vor dem Kauf wissen, was sie erwartet. Lieferanten mit Lagern in der EU machen vieles einfacher.
  • Gewährleistung und Retouren. Vertragspartner Ihrer Kunden sind Sie, nicht Ihr Lieferant. Reklamationen landen bei Ihnen.

Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Lassen Sie Ihre Rechtstexte und Pflichten vor dem Start prüfen, etwa von einer Anwaltskanzlei oder einem spezialisierten Dienst für Händler.

Was kostet ein Online-Shop?

Ein Shop beginnt bei uns ab 2.490 €: Produktverwaltung, Warenkorb, Zahlung zum Beispiel über Stripe, Bestell-Mails, Versandregeln und die Einbindung Ihrer Rechtstexte. Die Anbindung von Print-on-Demand oder Dropshipping kalkulieren wir nach Umfang, ebenso neue Bilder und Texte: Ihr Preis steht im Angebot nach dem Erstgespräch. Laufend kommen dazu: die Gebühr des Zahlungsanbieters pro Zahlung, bei Print-on-Demand und Dropshipping die Abrechnung des Lieferanten pro Bestellung (manche Großhändler verlangen eine monatliche Gebühr), bei Shopify die monatliche Gebühr und gegebenenfalls Apps. Welche Kosten für Sie anfallen, zeigen wir im Erstgespräch. Einen Überblick über Website-Kosten gibt Was kostet eine Website?.

Nach dem Start: Besucher in den Shop bringen

Ein Shop verkauft nicht von allein. Die meisten Käufer entdecken neue Marken auf Instagram, TikTok oder über die Google-Suche. Wir bauen auf Wunsch den passenden Auftritt dazu, vom Profil über Social Media bis zu Werbeanzeigen. Was zu Ihrem Betrieb passt, lesen Sie in Google Ads oder Instagram-Werbung?.

So starten Sie

Bringen Sie zum kostenlosen Erstgespräch mit: Was wollen Sie verkaufen, an wen und in welche Länder? Haben Sie schon eine Website, Fotos, ein Logo? Daraus entsteht ein klarer Plan mit Zeitplan und Preis. Und falls Sie Marke und Website zusammen brauchen, lohnt ein Blick auf unsere Pakete.

Lieber abgeben? Das übernehmen wir für Sie.

  • Webdesign

    Websites, die schnell laden und Anfragen bringen.

  • Social Media

    Profil, Vorlagen und Beiträge im Look Ihrer Marke.

  • Print-Design

    Von der Visitenkarte bis zur Fahrzeugbeschriftung, gestaltet und gedruckt.

Mehr aus dem Ratgeber.

  • Website

    Was kostet eine Website?

    Von „geht auch kostenlos“ bis „fünfstellig“ hört man alles. Hier steht, wovon der Preis wirklich abhängt, welche Kosten später dazukommen – und was Sie bei uns bezahlen.

  • Website

    Impressum und Datenschutz auf der Website

    Kaum ein Thema verunsichert Betriebe beim Website-Start so sehr wie Impressum und Datenschutzerklärung. Ein Überblick, was dazugehört, wo typische Fehler lauern und wie Sie es sauber lösen.

  • Website

    Website auf dem Handy

    Viele Kundinnen und Kunden sehen Ihre Website zuerst auf dem Smartphone, oft unterwegs und mit wenig Geduld. Woran Sie erkennen, ob Ihre Seite dort überzeugt, und was Sie verbessern können.

Klingt gut? Dann lassen Sie uns reden.

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir klären, was Sie brauchen, was es kostet und wie es weitergeht. Sie müssen nichts vorbereiten.