Visitenkarten gestalten. Klein, aber oft der erste Eindruck.

Eine Visitenkarte wechselt in Sekunden den Besitzer und bleibt dann oft monatelang in einer Schublade oder am Kühlschrank. Was draufgehört, was nicht und wie sie auch nach dem Gespräch noch für Sie arbeitet.

Braucht man heute noch Visitenkarten?

Ja, gerade im direkten Kontakt: beim Kunden vor Ort, auf der Messe, beim Netzwerktreffen, am Tresen. Eine Karte ist schneller übergeben als eine Nummer diktiert, und sie bleibt, wenn das Gespräch längst vorbei ist. Sie ist außerdem ein kleines Stück Ihrer Marke, das man anfassen kann.

Was auf die Karte gehört

  • Logo und Name des Betriebs, gut lesbar.
  • Ihr Name und Ihre Funktion, wenn die Karte persönlich ist.
  • Website, kurz und ohne „https://“.
  • Adresse, wenn Kundschaft zu Ihnen kommt.
  • Ein Satz zu Ihrem Angebot, wenn der Name allein es nicht erklärt.

Weniger ist mehr. Social-Media-Kanäle, Öffnungszeiten und drei Telefonnummern machen die Karte voll, aber nicht besser. Was sich oft ändert, gehört auf die Website.

Der QR-Code: sinnvoll eingesetzt

Wählen Sie ein Ziel, nicht mehrere, und schreiben Sie dazu, was passiert, zum Beispiel „Termin buchen“. Testen Sie den Code vor dem Druck mit mehreren Handys.

Format, Papier und Veredelung

  • Format: In Deutschland ist 85 × 55 mm üblich. Das passt in jedes Kartenetui und jede Geldbörse.
  • Papier: Ein festes Papier fühlt sich hochwertig an und knickt nicht so schnell. Matt wirkt ruhig und lässt sich gut beschreiben, glänzend lässt Farben leuchten.
  • Veredelung: Prägung, Heißfolie oder farbige Kanten fallen auf und bleiben in Erinnerung. Sie lohnen sich, wenn sie zur Marke passen, nicht als Selbstzweck.

Gestaltung, die zur Marke passt

Die Visitenkarte sollte aussehen wie Ihre Website, Ihr Schild und Ihre Rechnungen: gleiche Schrift, gleiche Farben, gleiches Logo. Erst dann erkennt man Sie überall wieder. Wie Sie das festlegen, steht in Corporate Design.

Gleiches gilt für alles andere Gedruckte, etwa Flyer.

Achten Sie auf genug Rand und Abstand. Gedrängte Karten wirken billig, auch auf teurem Papier. Und prüfen Sie die Schriftgröße auf dem gedruckten Probeexemplar, nicht nur am Bildschirm.

Worauf Sie beim Druck achten sollten

  • Beschnitt anlegen. Farbflächen und Bilder, die bis zum Rand gehen, brauchen ein paar Millimeter Überstand.
  • Sicherheitsabstand zum Rand. Text und Logo nicht zu nah an die Schnittkante.
  • Farben in CMYK. Sonst sehen Farben im Druck anders aus als am Bildschirm.
  • Korrektur lesen lassen. Eine falsche Ziffer in der Telefonnummer macht die ganze Auflage wertlos.

Zusätzlich im Handy

Die gedruckte Karte bekommt auf Wunsch eine digitale Schwester: die Visitenkarte als Karte in Apple Wallet oder Google Wallet. Sie zeigen den QR-Code, Ihr Gegenüber scannt ihn mit der Handykamera und hat Name, Nummer und Website im Adressbuch. Wie das aussieht, zeigt die Seite Wallet-Karten.

Was wir dafür tun

Wir gestalten Visitenkarten passend zu Ihrem Logo und Ihrer Website und kümmern uns um den Druck über unsere Partnerdruckereien. Visitenkarten sind im Paket „Komplett“ für 2.690 € enthalten, zusammen mit Logo, Website, Flyer und Kundenkarte. Einzeln gibt es sie natürlich auch. Mehr unter Print-Design und Pakete.

Lieber abgeben? Das übernehmen wir für Sie.

  • Print-Design

    Von der Visitenkarte bis zur Fahrzeugbeschriftung, gestaltet und gedruckt.

  • Logo & Branding

    Logo, Farben und Schrift, die zusammen ein System ergeben.

  • Lokales SEO

    Gefunden werden bei Google und in Google Maps, in Ihrer Region.

  • Wallet-Karten

    Stempelkarte, Gutschein und Visitenkarte in Apple Wallet und Google Wallet.

Mehr aus dem Ratgeber.

  • Print

    Speisekarte gestalten

    Die Speisekarte ist das Verkaufsgespräch, das Sie nicht selbst führen müssen. Wie Sie sie übersichtlich aufbauen, was Gäste wirklich lesen und warum die Karte auch online gut aussehen sollte.

  • Print

    Flyer gestalten

    Ein Flyer hat wenige Sekunden, um zu überzeugen – im Briefkasten, auf dem Tresen oder in der Hand. Diese sieben Regeln entscheiden, ob er gelesen oder weggeworfen wird.

  • Apps

    Laden digitalisieren

    Stempelkarten gehen verloren, Gutscheine verschwinden in Schubladen, und das Telefon klingelt, wenn gerade Kundschaft da ist. Vieles davon lässt sich aufs Handy holen, ohne neue Kasse und ohne dass Ihre Kunden eine App brauchen. Sieben Ideen, die im Alltag wirklich etwas ändern, und was Ihr Laden davon hat.

Klingt gut? Dann lassen Sie uns reden.

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir klären, was Sie brauchen, was es kostet und wie es weitergeht. Sie müssen nichts vorbereiten.