Mehr als eine Liste mit Preisen
Gäste lesen eine Speisekarte nicht von oben nach unten wie ein Buch. Sie überfliegen sie, suchen Bekanntes und bleiben an dem hängen, was auffällt. Eine gute Karte führt diesen Blick: Sie macht die Auswahl leicht und zeigt, was das Haus ausmacht.
Aufbau: klar vor vollständig
- Weniger ist mehr. Eine kurze Karte wirkt sicherer und frischer als zwanzig Gerichte pro Kategorie. Sie erleichtert auch die Küche.
- Logische Reihenfolge. Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke, so wie gegessen wird.
- Klare Kategorien. Überschriften helfen beim Überfliegen. Vegetarische und vegane Gerichte lassen sich mit einem kleinen Zeichen markieren statt in einer eigenen Ecke.
- Empfehlungen hervorheben. Ein Rahmen, eine kurze Notiz des Hauses oder ein Gericht des Monats lenkt den Blick dorthin, wo Sie ihn haben möchten.
Beschreibungen, die Appetit machen
Ein Gericht braucht keinen Roman, aber mehr als eine Zutatenliste. Nennen Sie, was es besonders macht: die Herkunft, die Zubereitung, die Beilage. „Rinderroulade mit Rotkohl und Klößen nach Rezept der Großmutter“ sagt mehr als „Rinderroulade, Rotkohl, Klöße“. Bleiben Sie dabei ehrlich: Was auf der Karte steht, muss auf dem Teller ankommen.
Preise ruhig setzen
Preise stehen am besten direkt hinter oder unter der Beschreibung, nicht in einer langen Spalte am rechten Rand. Sonst vergleichen Gäste nur Zahlen. Ein einheitliches Format ohne Euro-Zeichen hinter jeder Zahl wirkt ruhiger und lässt die Gerichte wirken.
Pflichtangaben nicht vergessen
Für Speisekarten gelten Kennzeichnungspflichten, etwa für Allergene und bestimmte Zusatzstoffe. Oft reicht ein Hinweis, dass Gäste die Angaben beim Personal oder auf einer eigenen Liste erhalten. Das ist eine Orientierung und ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel hilft die Lebensmittelüberwachung Ihres Landkreises.
Papier und Format
- Haltbarkeit: Karten werden oft angefasst. Festes Papier, ein Schutzlack oder eine Mappe halten länger.
- Wechsel einplanen: Was sich oft ändert, wie Tagesgerichte oder Saisonkarte, gehört auf ein Einlegeblatt oder eine Tafel, nicht in die teure Hauptkarte.
- Lesbarkeit im Licht des Lokals: Abends ist es oft gedämpft. Testen Sie Schriftgröße und Kontrast vor Ort, nicht nur am Bildschirm.
Die Karte gehört auch online
Viele Gäste schauen sich die Karte an, bevor sie kommen, oft auf dem Handy. Stellen Sie sie auf Ihre Website, als echte Textseite statt nur als PDF. So lässt sie sich auf dem Handy lesen, und Google findet Ihre Gerichte. Worauf es mobil ankommt, steht in Website auf dem Handy. Verlinken Sie die Karte auch in Ihrem Google-Unternehmensprofil. Ein QR-Code am Tisch, im Schaufenster oder auf dem Flyer führt zur gleichen Seite.
Alles in derselben Sprache
Speisekarte, Website, Schild und Social Media sollten zusammenpassen: gleiche Schrift, gleiche Farben, gleiches Logo. Mehr dazu in Corporate Design.
Was wir dafür tun
Wir gestalten Speise- und Getränkekarten passend zu Ihrer Marke, bereiten sie für den Druck über unsere Partnerdruckereien vor und bringen sie auf Ihre Website. Mehr unter Print-Design und Pakete.